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Massenspeicher für wissenschaftliche Daten (LSDF Online Storage)
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Die Large Scale Data Facility (LSDF) ist ein Online-Speicherdienst des Scientific Computing Center (SCC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Sie bietet Forschenden am KIT, an staatlich geförderten Universitäten in Baden-Württemberg und in der Helmholtz-Gemeinschaft – sowie deren Kooperationspartnern – Zugang zu einem großflächigen Festplattenspeichersystem, das speziell für die Speicherung von Forschungsdaten aus datenintensiven wissenschaftlichen Disziplinen konzipiert ist.
Für den Zugriff auf die Daten können mehrere Protokolle verwendet werden: SCP, NFS, CIFS, WebDAV. Die Daten werden auf dem neuesten Stand der Technik gesichert und vor Katastrophen verschiedener Art geschützt (ohne direkten Benutzerzugriff auf die gesicherten Kopien).
Der Dienst ist nicht zur Speicherung persönlicher, kommerzieller oder sonstiger nichtwissenschaftlicher Daten geeignet. Wenn Sie einen speziellen Datenanwendungsfall haben, suchen Sie bitte auf unserer SCC-Datendienstauswahl-Webseite nach einem geeigneteren Datendienst oder kontaktieren Sie uns gerne.
- Kontakt:Service Desk
- Beratung:Ludmilla Obholz
Um den LSDF-Online-Speicherdienst nutzen zu können, müssen sich Interessierte zunächst registrieren. Die Registrierung erfolgt über die bwIDM-Web. Für die LSDF-Registrierung wird neuen Nutzern außerdem eine spezielle Gruppenberechtigung zugewiesen. Je nach Ihrer Heimatorganisation kann Ihnen diese Gruppenberechtigung entweder von den ITB-Administratoren Ihres Heimatinstituts (wie im Fall der KIT-Institute) oder von Ihrem Gruppen-/Projektleiter über die bwIDM-Gruppenverwaltung (wie im Fall von föderierten LSDF-Speicherprojekten der Ba-Wü-Organisationen) bereitgestellt werden.
Bei Fragen zur Registrierung, zur Beantragung eines neuen Speicherprojekts oder zu weiteren Anliegen lesen Sie bitte die Dokumentation im LSDF-Webportal und kontaktieren Sie den Dienstanbieter über das BW-Supportportal.
Die Einrichtung und Größe des verfügbaren Speicherplatzes wird durch Absprachen zwischen den Nutzern und dem Dienstbetreiber festgelegt und durch Quotas technisch realisiert. In der Regel wird für neue Projekte ein Daten-Management-Plan (DMP) in Abstimmung mit dem Institut der Benutzer und Vertretern des Dienstbetreibers erarbeitet und hinterlegt. Der DMP beinhaltet mindestens
- den Namen des Instituts oder der Einrichtung
- den Namen des Projektes
- eine kurze Beschreibung des Projektes, für das der Speicher benutzt werden soll
- einen oder mehrere Ansprechpartner mit Kontaktdaten der Ansprechpartner
- die in den nächsten 3 Jahren erwartete Datenmenge
- die voraussichtliche Speicherdauer
Die DMPs werden für die Berichterstattung und bei der Beantragung von Mitteln für den Betrieb, Wartung und Ausbau der LSDF benutzt.
Zugang & Ressourcenzuweisung
Das LSDF steht Forschenden an staatlich geförderten Universitäten in Baden-Württemberg und der Helmholtz-Gemeinschaft sowie deren Kooperationspartnern zur Verfügung. Zur Unterstützung Ihrer Forschung bieten wir folgende Speicherklassen an:
- Startpaket: Für den schnellen Start Ihres Forschungsdatenprojekts steht Ihnen ein kostenloses Kontingent von bis zu 100 GB (vorbehaltlich der Verfügbarkeit) zur Verfügung.
- Großpaket (100 GB+): Für Forschungsdatenprojekte mit einem Speicherbedarf von 100 GB oder mehr laden wir Sie zu einer individuellen Beratung ein. Unser Team unterstützt Sie bei der Ermittlung Ihres spezifischen Speicherbedarfs und erstellt einen optimalen Ressourcenplan für Ihr Projekt.
Weitere Hinweise zum Leistungsumfang und zur Nutzung des Dienstes finden Sie im Nutzerhandbuch sowie den aktuellen Nutzungsbedingungen.