Im Rahmen der 2025er Ausschreibung „Datenspeichersysteme zur Stärkung der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) haben das Heidelberger Universitätsrechenzentrum (URZ) und das SCC gemeinsam als Anbieterkonsortium den Antrag „bwData4NFDI“ gestellt und jüngst von der DFG genehmigt bekommen. Mit großer Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK), welches die Hälfte der Finanzierung im Rahmen des Antrags auf Forschungsgroßgeräte nach Art. 91b GG zur Verfügung stellt, wird die Large-Scale Data Facility (LSDF) an den Betriebsstandorten in Heidelberg und Karlsruhe um mehrere Dutzend Petabyte an Festplatten-basiertem Online-Speicher (s. Bild) und Band-basiertem Offline-Speicher erweitert werden. Auf Basis einer NFDI-weiten Bedarfserhebung wird dieser zusätzliche Speicher den deutschlandweit agierenden NFDI-Fachkonsortien DAPHNE4NFDI, NFDI4Bioimage, NFDI4Cat, NFDI4Chem, NFDI4Culture, NFDI4Health, NFDI4ING, NFDI-MatWerk und PUNCH4NFDI zur Verfügung gestellt werden.
Der erfolgreiche Antrag ist Teil eines gemeinsamen Konzepts der Mitgliedszentren des Vereins für Nationales Hochleistungsrechnen (NHR) und baut auf dem „Rahmenkonzept der Hochschulen des Landes Baden-Württemberg für datenintensive Dienste – bwDATA Phase III“ auf.
Kontakt: Dr. Martin Baumann (URZ), Dr. Doris Ressmann, Prof. Dr. Achim Streit (SCC)
