25.02.2026

SCC-News 2/2025

Die neue SCC-News ist online, u. a. mit diesen Themen: HoreKa 2 − Neuer Supercomputer geht 2026 in Betrieb; Modernes Monitoring für das KITnet; PAINT: Datenbank für Betriebsdaten von Solarturmkraftwerken.

Titelseite der neuen Ausgabe SCC-News 2/2025

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Liebe Leserinnen und Leser,

wie heißt es so schön: „Nichts ist so beständig wie die Veränderung“ und wer könnte davon besser ein Lied singen als „Wir in der IT und Informatik“. Das Arbeiten im SCC ist durchweg geprägt von der Umsetzung oder Erforschung großer und kleiner Veränderungen, mit dem Ziel, Effizienz, Nutzbarkeit, Performanz, Skalierung, Nachhaltigkeit und Sicherheit zu verbessern.

Beim Betrieb von Hochleistungsrechnern werden in der Regel alle fünf Jahre neue Systeme beschafft und aufgebaut. Nämlich dann, wenn modernere, schnellere und energieeffizientere Technologien verfügbar sind und die Betriebskosten des alten Rechners unwirtschaftlich werden. Dies ist 2026 beim Hochleistungsrechner Karlsruhe (HoreKa) der Fall. Dieser wird von HoreKa 2 abgelöst und das Rechenzentrum, das ihn beherbergt auf die erforderliche Leistungsklasse erweitert (S. 20).

Bei der Erneuerung des Netzwerks wird unter anderem darauf geachtet, dass die neuen Systeme die Voraussetzungen für eine über das gesamte Netzwerk greifende Erfassung von hochauflösenden Telemetriedaten erfüllen (S. 8). Hierdurch ist ein umfassendes
Monitoring möglich, was die Fehleranalyse und -behebung vereinfacht und dadurch die Betriebsstabilität des Netzes erhöht.

Nachhaltigkeit spielt dabei für uns eine wesentliche Rolle – etwa in großen Infrastrukturprojekten wie HoreKa 2, der Installation von Solaranlagen auf den SCC-Gebäuden (Titelseite, S. 53) und in Forschungsvorhaben, wie die Entwicklung moderner Kraftwerke für erneuerbare Energie. Forschende schildern heimatverbunden und humorvoll auf Badisch und im australischen Bogan-Stil, wie die erste FAIR Open-Access-Datenbank für Betriebsdaten von Solarturmkraftwerken hilft, diese Technologie vom Forschungsdemonstrator in den praktischen Einsatz zu bringen (S. 46). Bei aller Dynamik in der Forschung bleibt manches doch erstaunlich beständig.

Viel Freude beim Lesen

Martin Frank, Martin Nußbaumer, Achim Streit

 

Achim Grindler